Sehenswertes & Ausflugstipps


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Madeira ist auch ein Paradies für Naturfreunde und Liebhaber alter historischer Gebäude. Die Hauptstadt Funchal liegt in einer wunderschönen Bucht mit einem sauberen Hafen, in dem zum größten Teil Kreuzfahrtschiffe vor Anker liegen.

Die historische Altstadt von Funchal mit ihrer Vielzahl an Restaurants, Bars und Cafés hat den Besuchern sehr viel Sehenswertes und Kulinarisches zu bieten. Hier kann der Tourist sich nicht nur an dem berühmten Wein - dem Madeira- erlaben, auch die einheimische madeirensische Küche hält zahlreiche Spezialitäten bereit.

Kunst & Kultur

So das Kunstmuseum und das Story Centre Museum, welche die Kultur und Geschichte der Insel erzählen, sind beeindruckende Sehenswürdigkeiten. Das Zuckermuseum sowie das Madeira Weinmuseum sind weitere kulturelle Orte, die man bei der Besichtigung Funchals nicht auslassen sollte. Das 1943 zum nationalen Monument erklärte Militärmuseum befindet sich in einer aus dem 15. Jahrhundert stammenden Festung in der Avenida Zarco und diente einst den Kapitänen und Gouverneuren Madeiras als Residenz. Bei den weiblichen Touristen gilt das Stickereimuseum in der Rua Visconte de Anidia als besonderes Highlight.

Die Stickerei auf Madeira zählt zu den berühmtesten Kunsthandwerken der Insel und noch heute wird diese Kunst praktiziert. Interessierte Besucher erhalten hier Einblicke in die verschiedenen Sticharten, Stichmethoden und Nadeltechniken, welche die Stickereien aus Madeira so weltberühmt machen.

mehr Ausflugstipps

Eine Attraktion auf Madeira befindet sich in Monte, der Monte Palasta Tropical Garden auf den herrlichen Hügeln Montes gelegen. Eine atemberaubende Sicht auf die Bucht von Funchal bietet sich dem Besucher an diesem historischen Ort. Eine Vielzahl von exotischen Pflanzen, Blumen und Tieren beleben diesen Park und seine Umgebung.

Eine tolle Attraktion und ein aufregendes Erlebnis stellt die Korbschlittenfahrt über Caminho do Monte hinab ins Tal dar. Nicht ganz ungefährlich ist diese sausende Abfahrt, und man braucht eine Menge Zutrauen zu den Fahrern, aber sie wird unvergesslich in Erinnerung bleiben.

Ebenso sehenswert ist der Jardim do Amirante Reis, das Manor-Haus Quinta das Cruzes sowie Quinta Magnólia. Besonders sehenswert sind zahlreichen Azulejos (Mosaiken), welche einst von den Mauren über Spanien nach Portugal eingeführt wurden. Fast alle öffentlichen Gebäude sind mit diesen wetterfesten Fliesen ausgekleidet.

In der Nossa Senhora da Monte befindet sich die letzte Ruhestätte des letzten österreichischen Kaisers Karl I., die 1741 erbaut, 1748 durch ein Erdbeben zerstört und 1818 endlich fertiggestellt und geweiht wurde.

Die Ortschaft Câmora des Lobos lockt mit ihrem Naturdenkmal des Cabo Giräo, der zweithöchsten( 580m) Steilklippe der Welt. Viele Besucher nutzen diese Steilklippe, um ihren Sport - das Paragleiten- auszuüben.

Die Hochebene von Paul da Serra, mit dem höchsten Berg, dem Pico Ruivo (1839 m), ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel für Wanderfreunde, wie auch die Grutas - alte Lavakanäle und Höhlen aus der Entstehungszeit Madeiras-, die man in Sao Vincente erkunden kann.

Auch die Kirche von Madalena do Mar gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten, denn rein hypothetisch vermutet man hier das Grab des Königs von Polen, Ungarn und Kroatien, König Wladiyslaw. Zu der Hypothese gelangte man, nach dem entdeckt wurde, dass sein offizielles Grab im Wawal - der ehemaligen Residenz der polnischen Könige in Krakau - leer war.

Die alte und ehemalige Hauptstadt Machico ist heute die zweitgrößte Stadt der Insel und wurde von den ersten Siedlern 1440 - 1496 erbaut. Zusammen mit den Franziskanermönchen entstand hier die erste Kapelle dos Milagres und die Festung Sao Joao Baptista.

Der Aussichtspunkt Pico do Facho bietet eine herrliche Aussicht, und die Geschichte erzählt, dass von hier aus die Stadt vor ankommenden Piraten durch Signalfeuer gewarnt wurde. In der Stadt Santana findet man eine Touristenattraktion der besonderen Art. Aus dem 16. Jahrhundert stammen die farbigen, dreieckig gebauten Häuser, deren Strohdächer bis zu Erde reichen. Ganz in der Nähe befindet sich auch der Themenpark von Madeira, mit seiner einmaligen Ausstellung für alle Altersklassen. Besonders schöne Levada-Wanderungen haben in Santana ihren Ausgangspunkt, und entlang der Hauptstraße erstrecken sich ausgedehnte Weinberge.

Boaventura ist ein am Hang gelegenes Dorf, das von vielen Wasserläufen durchzogen wird. Vollkommen isoliert vom Rest Madeiras, ist es eins der ältesten Dörfer der Insel und liegt in einem Stück Natur, wie es auf der Welt nur selten zu finden ist. Es ist eine Stätte der vollkommenden Ruhe und Entspannung. Die grünen Hänge und Täler, durchzogen mit exotischen, farbenprächtigen Blumen, laden zum Innehalten und Meditieren ein.

Der Ribeiro Frio ist ein Naturpark im Norden der Insel. Umgeben von Bergen, liegt er tief in einem Tal, das durchzogen ist von Wanderwegen durch herrliche Lorbeerbaumwälder. Hin und wieder bekommt man hier auch die seltene Trocaz-Taube, den kleinsten Vogel Madeiras zu sehen und mit einem Besuch auf der Forellenfarm (kulinarisches Highlight) endet dieser wunderschöne Ausflug.

Einer der sehenswertesten Plätze auf Madeira ist das Eira do Serrado und Curral das Freiras (Tal der Nonnen), nördlich von Funchal gelegen. In diesem Tal suchten im 16. Jahrhundert die auf Madeira lebenden Nonnen Zuflucht vor Piraten. Heute werden in dieser Region Kirschen und Esskastanien angebaut, denn ein Großteil der madeirensischen Gerichte wird mit Kastanien zubereitet. Das Wandern durch diese wunderschöne Landschaft und der klaren Luft, bringt gestresste und angespannte Touristen wieder ins Gleichgewicht.

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