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Für Reisen nach Madeira ist die Information über die Lage der Insel, ihre Verwaltungsgliederung und weitere Fakten sehr interessant. Die Insel gehört zusammen mit drei weiteren Inseln zum Staatsgebiet Portugal und somit auch zur Europäischen Union.

Sie liegt ca. 950 Kilometer im Südwesten von Lissabon und ca. 740 Kilometer westlich von Marokko, und ist seit 1976 eine autonome Region. Die Hauptstadt Madeiras ist Funchal, aber auch die Städte Santa Cruz, Câmora de Lobos, Machico, Santana und Camico sind beliebte Touristenziele, mit vielen Sehenswürdigkeiten, Kunst und Kultur.


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Auf 740 Quadratkilometer, aufgeteilt auf 10 Gemeinden auf der Hauptinsel, leben ca. 235.000 Einwohner. Zu den Gemeinden zählen Calheta, Câmora de Lobos, Funchal, Machico, Ponta do Sol, Porto Moniz, Ribeira Brava, Santa Cruz, Santana und Sâo Vicente.

Madeira verfügt heute über ein gut ausgebautes Straßennetz, welches seit den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts aus EU-Mitteln ständig erweitert wurde. Das ebenfalls vorhandene Schnellstraßennetz entlastet den Verkehr der oftmals engen und sehr steilen Straßen zwischen den Ortschaften. Viele Tunnel und Brücken wurden in die bergigen Regionen erbaut, so dass der ständige Touristenstrom gut bewältigt wird. Ein Großteil der Bevölkerung nutzt das Angebot des öffentlichen Busverkehrs. Im südlichen, von Touristen stark frequentierten Gebiet, werden selbst die vielen kleinen Ortschaften über Nebenstraßen erreicht. Im westlichen und nördlichen Teil der Insel hingegen, werden noch immer die alten Gebirgsstraßen genutzt, die von Linienbussen jedoch nicht befahren werden.

Um das imposante und interessante Hochland der Insel kennen zu lernen, muss daher der interessierte Tourist und Naturliebhaber entweder selbst mit dem Auto die Strecke bewältigen oder einen der wenigen alten Busse nehmen, welche nur sehr selten am Tag diese Strecken hochfahren.

Eine Eisenbahn gibt es auf Madeira nicht. Dafür belohnen die Ausblicke aus den zwölf Kabinen der zwei auf der Insel existierenden Seilbahnen - die Teleférico do Jardim Bofânico da Madeira und die Telféricos da Madeira - die Benutzer 1600 Meter lang auf den Botanischen Garten sowie auf das Tal Vale da Ribeira de Joao Gomes.

Eine Herausforderung für Piloten stellt der Flughafen Santa Catarina oder auch Funchal Airport genannt dar. Nur Piloten mit Spezialanweisung dürfen diesen Airport anfliegen, da aufgrund seiner Lage - direkt an den bebauten Hängen - oftmals gefährliche Scherwinden auftreten können, welche die Landungen zum Risiko für Mensch und Maschinen werden lassen können. Heute kann der Flughafen von allen Maschinentypen angeflogen werden, da die Landebahn im Jahr 2000 auf 2781 m verlängert wurde. Der Flughafen kann eine Kapazität von fast 3,5 Millionen Menschen pro Jahr aufnehmen und verfügt über eine gute Ausstattung im Servicebereich.

Für Liebhaber der Schifffahrt oder auch Touristen mit eigenem PKW bietet eine Autofähre einmal pro Woche eine Überfahrt von Portimao an der Algarve (Festland Portugal) nach Funchal an. Diese Fähre existiert seit dem Jahr 2008. Interessenten erhalten entsprechende Info in vielen Reisebüros oder im Internet.